Schwabenliga II Nord
4.Runde 18.01.2009

ESG Donauwörth - SK Keres Augsburg 1½ -
Michael Hager - Anton Lindenmair 1 - 0
Martin Riedelsheimer - Hans Ostertag 0 - 1
Hans Baur - Sigmund Kohler 0 - 1
Thomas Fleischer - Hans Jagdhuber 0 - 1
Armin Heidinger - Martin Ostertag 0 - 1
David Reitsam - Hubert Lindenmair 0 - 1
Fabian Müller - Thomas Offenwanger 0 - 1
Christian Jank - Josef Lang ½ - ½

 

A-Klasse
4.Runde 18.01.2009

SC Burlafingen II - ESG Donauwörth  II 2 - 6
Walter Bandl - Axel Gabe 0 - 1
Hans Bognar - Friedrich Schrutka 0 - 1
Michael Chramzow - Christian Spatz 0 - 1
Ernst Farr - Miloslav Macho 0 - 1
Philip Hutchinson - Johannes Thurner ½ - ½
Frederik Bachus - Peter Reitsam 0 - 1
Daniel Bachus - Julia Riedelsheimer ½ - ½
Mattias Danyeli - Bianca Aurnhammer 1 - 0

 

2. Mannschaft weiterhin mit weißer Weste Tabellenführer

Da es in unserem mannschaftsinternen Kommunikationssystem einen Fehler gab, begann der Spieltag damit, dass wir Peter Reitsam unsanft am Sonntag in aller Frühe aus dem Bett telefonieren mussten. Wir fuhren also zu siebt los und Peter wollte nachkommen. Am Brett gingen die Burlafinger dann erst einmal mit 1:0 in Führung, da Bianca durch eine übersehene Fesselung die Dame verlor. Sie kämpfte zwar noch weiter, konnte die Niederlage aber nicht mehr abwenden. Johannes einigte sich nach ca.1,5 Stunden aber nur 8 (!) Zügen ein einer völlig geschlossenen Stellung mit seinem Gegner auf Remis. Irgendwie wollte keiner die Initiative übernehmen. Kurz vor Ablauf der erlaubten Verspätung traf Peter Reitsam ein und beendete gleich nach Johannes als dritter die Partie - mit einem Sieg! Kaum war er da, schon war er wieder weg und wir hatten einen Punkt mehr auf dem Konto. Zwischenstand 1,5 : 1,5.
Julia einigte sich mit ihrem Gegner nach längerem Kampf auf Remis. Sie hatte im Mittelspiel zwei Leichtfiguren für einen Turm und einen Bauern gegeben und in der Folge noch einen Bauern erobert, sah aber nicht, wie sie aus der Stellung mehr als ein Remis herausholen sollte. Inzwischen sind 4 Partien beendet und noch immer führten wir als erklärter Favorit nicht. Christian Spatz kam gut aus der Eröffnung und stand über die gesamte Partie meist besser als sein Gegner. Allerdings hatte er seinen Killerinstinkt daheim vergessen und die gewinnbringende Kombination mehrmals ausgelassen. Die Drohungen waren aber doch gut genug um den Gegner so ins Grübeln zu bringen, dass bei diesem im 35. Zug das Plättchen fiel. Axel Gabe spielte seine Partie auf "Eichhörnchen-Art" zum Sieg: Minimaler Eröffnungvorteil der leichten Druck erzeugt, nach dem Abtausch einiger Figuren, wird aus dem Druck wird ein Mehrbauer und schließlich der Partiegewinn. Zwischenstand 4:2. Friedrich lehnte drei mal ein Remisgebot ab. Als beide dann einen Freibauern umwandelten, hatte Friedrich den Vorteil, dass er es mit einem Schachgebot tat. Dies und sein gut postierter Springer genügten zum Sieg. Miloslav Macho wickelte solide in ein gewonnenes Leichtfiguren-Endspiel mit einem Läufer und Bauern gegen einen Springer und Bauern ab und so fiel der Sieg dann doch recht deutlich mit 6:2 aus.

ChristianS vom 18.01.2009